"Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte"

Fotografie eröffnet auch ohne viel Reden weitreichende gedankliche Perspektiven.

Michael Yamaoka mit seiner Lebensgefährtin.
Dieser oft gesprochene Satz trifft auf einen Meister dieses Fachs besonders zu: Herrn Michael Yamaoka. Der gebürtige Japaner lebt heute in New York und hat sich nach einer Karriere in der Produktfotografie auf die reine Kunstfotografie fortentwickelt. Und das mit großem Erfolg.
Michael Yamaoka kam nach seinem Studium an der Waseda Universität in Tokyo Ende der 60er Jahre nach New York und war der erste Japaner mit einem Abschluß an dem "Art Center College of Design" in Kalifornien. Seine Karriere begann bei der renomierten Agentur BBD&O bevor er schließlich sein eigenes Studio eröffnete. Weltweit namhafte Firmen, wie AT&T, Burger King, Pepsico, General Electric, Time-Life, Sheraton, Thosiba, Pentax, um nur einige zu nennen, gaben sich als seine Kunden die Klinke in die Hand.

Kunstfotografie kann einfachste Dinge in eine ganze neue Welt tauchen lassen

In der Mitte der 80er Jahre schloß er sein Studio und widmete sich fortan ganz der Kunstfotografie nicht ohne dabei auch ein vermittelnder Berater auf verschiedensten Bereichen für Japanische und Amerikanische Firmen zu sein. 1998 eröffnete er zwei große erfolgreiche Ausstellungen in Tokio und New York über sein Lebenswerk, der Fotografie.
Vor kurzem erschien sein Buch "Odyssey" aus dem man Bilder seiner über 35 jährigen Schaffenszeit findet. Dieser Auszug aus mehr als 13000 geschossenen Bildern spiegelt in einer ganz speziellen Weise Michaels Ansicht von der Welt wider, wie sie nur wenige auf Film bannen können. Über seine Freundschaft mit Christl Pelikan, einer gebürtigen Rosenbergerin, verbindet ihn seit deren Hochzeit auch eine innige Liebe zur Oberpfälzischen Heimat. Verschiedene Landschaftsfotografien, aber auch Bilder von den jahrhunderte alten Bauwerken in unserer Gegend hat er in einer besonderen Ausstellungsserie zusammengefasst, die ganz charakteristisch für seine Fotografie ist. Mehrere Ausstellungen hat er inzwischen in unserer Heimat eröffnet und wir sind stolz ihn als einen unserer "Bürger" immer wieder bei uns begrüßen zu dürfen.